Fasziniert von der Entdeckung eines Browserbenchmarks (Peacekeeper) gleich mal an meinem per ramdisk getunten Firefox 3.6.7 und der aktuellen Chromium-Version aus den Arch Repos (5.0.375.99) ausprobiert. Bittere Niederlage für Firefox:

Firefox vs. Chromium
Kurios bei der Ausführung: Chromium cheatet
Beim Rendering-Test Stufe 1 mit den Kugeln sollen selbige nicht nur an den “Wänden”, sondern auch gegenseitig abprallen, was Firefox korrekt umsetzt. Chromium hingegen scheint sich die Kollisionsabfrage der Kugeln untereinander zu sparen und lässt sie tunneln:

Tunneleffekt
Ich schließe mal böse Absicht aus; wer die gegebenen JavaScript-Algorithmen jetzt korrekt umsetzt und damit “Recht” hat, bleibt zu klären
Update: Hier der Link zum Eintrag im Bugtracker
Der (mehr oder weniger) totalen Vernetzung entkommt man spätestens dann nur noch schwer, wenn man auf mehreren Rechnern arbeitet, und dabei nicht immer ständig etwas suchen will, was sich natürlich immer auf dem Rechner befindet, an dem man gerade nicht sitzt.
Hier mal die Tools, die ich dazu nutze (nebst Sicherheitsinformation):
- E-Mails: IMAP über TLS auf eigenem Server
- Kalender: Google Calendar über Akonadi (KDE4-Rechner) bzw. Lightning Thunderbird-Plugin (XFCE-Kiste)
- Dateien: unison mit Sterntopologie über SSH auf lokalen Homeserver (via cronjob)
- Backups: das gute alte rsync, ebenfalls auf dem Homeserver (via cronjob)
- Firefox Lesezeichen: Xmarks BYOS Edition Plugin, synct auf eigenen Server per webdav über SSL
Lokal bleiben damit nur noch die sowieso systemabhängigen configs und die Programme selbst. Jetzt muss man es nur noch schaffen, den Gedanken an aufgefallene Netze zu unterdrücken…